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Sauna

Schwitzen Sie sich gesund

Der Ofen zischt, es dampft und alle schwitzen. Der Gang in die Sauna ist nach wie vor beliebt. Und ein Aufenthalt tut nicht nur der Seele gut, sondern kann auch vor Erkältungen schützen.

Die zwei wesentlichen Elemente für einen gesunden Saunabesuch bestehen im Aufheizen und Abkühlen. Denn genau diesen Gegensätzen ist es zu verdanken, dass selbst Ärzte das Saunieren wärmstens empfehlen.

altSo funktioniert’s:

Die trockene Hitze in der Sauna fördert die Erweiterung der Gefäße und regt die Durchblutung des Körpers an.

Dadurch verbessert sich die Sauerstoffversorgung des Herzens, sodass es effektiver arbeiten kann. Die anschließende Abkühlung verengt die Gefäße wieder und der Herzschlag normalisiert sich.

Das Wechselspiel von Wärme und Kälte trainiert das Herz-Kreislauf-System und kurbelt den Stoffwechsel an. Dadurch sind Sie weniger anfällig gegenüber Erkältungskrankheiten. Auch die Haut wird besser durchblutet. Das Ergebnis: Sie sieht im Anschluss schön rosig aus.

Außerdem entspannt sich die gesamte Muskulatur und der Körper schüttet aufgrund des Wechsels zwischen heißer Luft und kalten Güssen Glückshormone aus. Doch das funktioniert nur, wenn man regelmäßig – etwa alle acht bis 14 Tage – in die Sauna geht.

Zehn Tipps für den Gang in die Sauna:

  1. Planen Sie genügend Zeit ein
  2. Gehen Sie nicht mit vollem Magen in die Sauna

  3. Vorher warm abduschen und gut abtrocknen, so kommen Sie schneller ins Schwitzen
  4. Einsteiger breiten ein großes Handtuch auf der untersten oder mittleren Bank aus; erfahrene Saunagänger bevorzugen obere Plätze 

  5. Ein Saunagang sollte nicht länger als 15 Minuten dauern
  6. Kühlen Sie sich nach dem Schwitzen möglichst zuerst an der frischen Luft ab, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen
  7. Anschließend duschen Sie sich mit einem Schlauch kalt ab oder wagen den Gang ins Tauchbecken
  8. Planen Sie nach jedem Schwitzgang mindestens 15 Minuten Pause ein und ruhen Sie sich aus
  9. Trinken Sie anschließend genügend, denn während des Saunagangs verliert der Körper bis zu einem Liter Flüssigkeit
  10. Verzichten Sie nach der Sauna auf körperliche Anstrengungen

Traditionell: Aufguss in der Sauna

Sehr beliebt in der Sauna sind Aufgüsse. Dabei wird mit einer Saunakelle eine Mischung aus Wasser und Aufgussmittel, meist ätherische Öle, langsam über die heißen Steine des Saunaofens gegeben. Die Flüssigkeit verdampft sofort, der entstandene Dampf wird durch sanftes Wedeln mit einem Tuch verteilt. Das ist die typische Aufgabe eines Saunameisters.

Ob Sie diese Zeremonie vertragen, sollten Sie am besten selbst ausprobieren. Dafür ist es ratsam, sich am Anfang einfach nach unten zu setzen. Wird es Ihnen zu heiß, können sie jeder Zeit die Sauna verlassen.

Doch Achtung:

Bei akuten Infektionen, Fieber oder Herzerkrankungen sollten Sie aufs Saunieren verzichten. Ein angegriffenes Immunsystem verträgt die körperliche Belastung weniger gut. Bestehen chronische Beschwerden, sprechen Sie am besten vor einem Saunabesuch mit Ihrem Arzt.

Christine Winkler

 

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