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Enzym-Hefezellen

Infekte? Nein danke!

Im Winter sollten wir unser Immunsystem unterstützen. Hilfreich sind Vitamine, Bewegung an der frischen Luft und Enzym-Hefezellen nach Dr. Wolz.

Warum sollte man sein Immunsystem jetzt besonders stärken?

Frau mit Einkaufskorb beim GemüsehändlerVoraussetzung für ein intaktes Immunsystem ist eine gesunde Zellfunktion. Dazu muss der Körper ausreichend mit Mikronährstoffen versorgt und gegen Zellschädigungen durch freie Radikale geschützt werden. Dies geschieht über eine ausgewogene Ernährung mit Obst und viel Gemüse. Die bleibt leider manchmal auf der Strecke. Gerade im Winter ist das Immunsystem durch Viren und Bakterien zusätzlich beansprucht. Hinzu kommt, dass auch Umweltschadstoffe, Kälte, trockene Zimmerluft und Nässe das Immunsystem belasten. Die Folge: mehr Erkältungskrankheiten. Nahrungsergänzungsmittel können dies ausgleichen.

Welche Nahrungsergänzungsmittel eignen sich?

Es sollten keine synthetischen Monopräparate sein, die nur einzelne Inhaltsstoffe in konzentrierter Form enthalten. Denn neueste Studien zeigen, dass zugeführte Vitalstoffe ihre immunstärkende Wirkung voll entfalten, wenn sie in einer naturbelassenen Form, biologisch gebunden und mit Enzymen kombiniert verzehrt werden. So werden sie vom Körper gut aufgenommen und verwertet. Dass dies möglich ist, verdanken wir den beiden Forschern Siegfried Wolz und dem Nobelpreisträger Prof. Dr. Feodor Lynen. Sie haben 1969 die idealen Enzym- und Vitalstoff-Lieferanten in der Natur gefunden: Enzym-Hefezellen.

Was ist das Besondere an den Enzym-Hefezellen?

Die Enzym-Hefezelle ist der menschlichen Zelle sehr ähnlich. Sie speichert daher all das, was auch die menschliche Zelle für ihre Funktionen benötigt. Diese wertvollen Inhaltsstoffe kann sie eins zu eins an die menschliche Zelle weitergeben. Eine aktuelle Ernährungsstudie der Universitätsklinik Freiburg hat festgestellt, dass dem Organismus mit Enzym-Hefezellen bioaktive Substanzen zugeführt werden, die das Immunsystem günstig beeinflussen und immunmodulierend  wirken. 

Bei Enzym-Hefezellen denkt man als Laie sofort an Backhefe. Hat das damit zu tun?

Überhaupt nicht. Diese Hefezellen sind viel zu dickwandig und geben keine Wirkstoffe frei. Außerdem gären sie im Bauch. Enzym-Hefezellen dagegen werden in einem aufwändigen Verfahren – der Sauerstoff-Enzym-Fermentation nach Dr. Wolz – mit vitaminreichen Frucht- und Gemüse-Konzentraten gezüchtet. Daher enthalten sie sekundäre Pflanzenstoffe, Spurenelemente sowie Vitamine, Glukane, bioaktive Enzyme und Coenzyme. Die Enzym-Hefezellen überstehen Magen- und Gallensäure unbeschadet und vermehren sich im Körper des Menschen nicht.

Schützen Enzym-Hefezellen auch gegen freie Radikale?

Ja, denn sie enthalten eine Vielzahl von Antioxidanzien, welche die freien Radikalen neutralisieren. Dadurch werden die Zellkraftwerke, die Mitochondrien, entlastet und die Entgiftungssysteme gestärkt. Mit Hilfe des ORAC-Wertes (Oxygen Radical Absorbance Capacity) kann man diese Kräfte messen. Die Empfehlung lautet: Wir sollten aus Obst und Gemüse täglich mindestens 3.000 ORAC-Einheiten konsumieren. 100 Gramm Orangen haben zum Beispiel 750. Mit einer Tagesdosis Zell Oxygen Immunkomplex, mit der man 150 Milliarden frische Enzym-Hefezellen aufnimmt, erzielt man einen ORAC-Wert von 5.520. Ein beachtlicher Schutz.

Macht dieser Naturcocktail auch vorbeugend Sinn?

Natürlich. Man kann damit sogar viel mehr tun, als Infekte abzuwehren: die körperliche und geistige Vitalität aufbauen und sich gegen Erschöpfung und Stressfolgen stark machen. Dies tun übrigens auch viele Leistungssportler, die in der Trainingsphase besonders anfällig für Infekte sind. Zu den Anwendern gehören zum Beispiel Fußballmannschaften wie der 1. FSC Mainz 05 oder die Ruderer des Deutschland-Achters.

Interview: Dr. Mathias Oldhaver

Zur Person: Dr. med. Dipl.Ing. Georg Wolz ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Ernährungsmediziner sowie Dipl.-Ing. für Biotechnologie.

 

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